Michis Ecke
Eine eigene Ecke, nur für mich! Hier werde ich immer wieder (hoffentlich) interessante Erlebnisberichte, Kritiken, Artikel und dergleichen veröffentlichen. Viel Spaß!
Michi
Liebe Zuschauer, Freunde und Unterstützer,
auf diesem Wege möchten ich mich sehr herzlich bei euch für die jahrelange Treue und
Verbundenheit bedanken, die die Arbeit von Walnut Films unglaublich bereichert und in vielen
Fällen überhaupt erst möglich gemacht hat. Hinter uns liegen viele Jahre voller spannender
Projekte, allen voran die Arbeit an unserem Online-TV-Kanal "WalnutTV", die Produktion
mehrerer Musikvideos für Bands aus aller Welt und die seit vielen Jahren vorbereiteten und im
Januar 2011 angelaufenen Dreharbeiten für unseren ersten abendfüllenden Spielfilm "Die
Chroniken von Bélonien".
Was für mich zunächst eher als Freizeitbeschäftigung angefangen hat, wurde durch die enorme
Hilfsbereitschaft verschiedenster Menschen, zahlreiche Kontakte zu anderen Film- und
Musikbegeisterten und nicht zuletzt durch eure Treue und Verbundenheit zu einer so umfangreichen
und erfüllenden Tätigkeit, dass ich selbst immer wieder ungläubig staunend vor allem stehe, was
mit Walnut Films in den letzten Jahren passiert ist, welche unglaublichen Möglichkeiten sich
ergeben haben und welche Resonanz das alles hervorgerufen hat. Für das alles möchte ich euch
allen auch im Namen derer danken, die jemals bei uns mitgearbeitet haben und euch einen Einblick
in die geplante Zukunft unseres kleinen Filmstudios geben.
Ab einem bestimmten Alter, in dem man sich als junger Mensch verschiedene Gedanken über seine
berufliche Zukunft macht, entstand in mir der Wunsch, mein Lebensunterhalt als freier
Filmemacher zu verdienen und damit hauptsächlich eigene Produktionen zu realisieren. Die
Gründung von Walnut Films im Jahr 2006 und das zunächst recht wahllose "Drauflosprobieren"
verschiedenster Dinge sollte für mich als eine Art Test gedacht sein, ob so etwas wirklich
funktionieren kann. Heute, fünf Jahre danach, blicke ich zurück auf eine Zeit voller
unterschiedlichster Videos und Filme, sowie Begegnungen und Erlebnisse die mich so stark wie nur
wenig anderes in meinem Leben geprägt und geformt habe. In nahezu allen Bereichen, die das
Filmemachen ausmachen, konnte ich dazulernen - von technischen und künstlerischen Kniffen, bis
hin zu Finanzierungskonzepten und dem Umgang mit den verschiedensten Menschen aus aller Welt,
denen man beim Drehen begegnet. Ein mehrmonatiges Praktikum beim Fernsehen, der dauerhafte
Kontakt mit anderen Filmemachern und ein äußerst aufschlussreicher Film-Workshop im Rahmen
eines Filmfestivals haben mir im Lauf der letzten Jahre noch mehr Einblicke in die Welt hinter den
bewegten Bildern gegeben.
Mit der Zeit ist es meine persönliche Vision für Walnut Films geworden, unter diesem Namen
hochwertige, künstlerisch wertvolle und leidenschaftlich vorangetriebene Film- und
Videoproduktionen mit internationalem Fokus zu produzieren, um in einer unübersichtlich großen
Medienlandschaft einen kleinen Unterschied zu machen, indem wir gehaltvolle Produktionen
fördern und uns nicht auf eine ohnehin schon weit verbreitete Mainstream-Oberflächlichkeit zu
verlassen. Außerdem liegt mir die Vernetzung verschiedenster Künstler, Produzenten,
Eventveranstalter usw. sehr am Herzen, wodurch man sich nicht als Konkurrenten, sondern als
gemeinsam kreativ arbeitende Menschen begegnen und austauschen kann.
Nachdem sich in den letzten Jahren viele erstaunliche Möglichkeiten ergeben haben und sehr viele
positive Rückmeldungen zu unseren Produktionen und den noch anstehenden Projekten
eingegangen sind, fühle ich mich sehr ermutigt, diesen Plan weiterhin zu verfolgen. Da Walnut
Films bisher mit allen seinen Projekten und Mitarbeitern ausschließlich ehrenamtlich betrieben
wurde, ist es uns gelungen weitgehend unabhängig entscheiden zu können, was wir wann und wo
drehen wollen und können. Da uns manche Veranstalter von Konzertdrehs für WalnutTV mit
Fahrtkostenbeiträgen unterstützt haben und wir für manche anderen Produktionen wie zum Beispiel
für Musikvideos und kleine Werbeclips auch bereits kleinere Budgets zur Verfügung hatten,
konnten wir die Unkosten, die unsere Arbeit verursacht zunächst in einem überschaubaren Rahmen
halten. Wir ihr vielleicht mitbekommen habt mussten wir allerdings in der Vergangenheit schon so
manchen Dreh absagen, da es zeitlich nicht zu schaffen war oder wir nicht genug Geld zur
Verfügung hatten, um das Auto vollzutanken oder unsere Technik ausreichend instand zu halten.
Der größte Einschnitt in unsere Arbeit war bisher der Komplettausfall unseres Schnittcomputers und unserer einzigen Kamera, die unter der Belastung durch ihren dauerhaften Einsatz Ende 2010
einfach aufgegeben haben und kostenaufwändig repariert werden mussten. Dank einiger Spenden
von Freunden unserer Arbeit konnten wir diese Probleme allerdings beheben lassen und sind seit
März 2011 wieder zurück, um euch noch mehr interessante, lustige, nachdenkliche und spannende
Filme und Videos zu bescheren.
Fakt ist allerdings, dass unsere Aufnahme- und Schnitttechnik langsam nicht mehr den aktuellen
Maßstäben entspricht, sodass es für uns immer schwieriger wird, den wachsenden Anforderungen
von heutigen Film- und Videoproduktionen gerecht zu werden. Allein die umfangreiche
Datensicherung, die uns im Falle eines nächsten Computercrashs oder dem Verlust unserer Online-
Videos erlauben soll, alles bisher produzierte wiederherstellen zu können, hat in letzter Zeit mehrere
hundert Euro verschlungen, ganz zu schweigen von den theoretisch auf uns zukommenden Kosten
für ein zeitgemäßes Schnittsystem und neue Aufnahmetechnik. Da ich selbst als Student nichts
verdiene und alle anderen freiwilligen Mitarbeiter und Helfer von Walnut Films selbst schon sehr
viel Zeit und teilweise auch Geld in unsere Projekte investieren, sind die Mittel oft einfach nicht da,
um die allernotwendigsten Dinge zu besorgen und instand zu halten. Bisher haben wir immer
versucht, finanziell weitestgehend unabhängig zu bleiben, um wirklich freie Hand bei der Auswahl
unserer Themen und deren Umsetzung zu haben. Solange wir können, werden auf jeden Fall noch
unter den gegebenen Bedingungen weitermachen und hart daran arbeiten, aus unserer Situation das
beste uns mögliche zu machen.
Wenn ihr unsere Arbeit schätzt, dann würden wir uns sehr über eure Unterstützung freuen! Das
kann mit einer einfachen Weiterempfehlung unserer Internetauftritte und bisherigen Produktionen
beginnen, aber vielleicht habt ihr auch selbst Verbindungen zu Leuten, für die unser
Produktionsspektrum (Musikvideos, (Band)Dokumentation, Programmbeiträge für WalnutTV und
Indie-Spielfilme) für eine eventuelle Zusammenarbeit interessant sein könnte. Geld- und
Sachspenden (z.B. Filmtechnik) nehmen wir auch sehr gerne an; bitte nehmt dazu Kontakt unter
walnutfilms@gmx.net auf! Demnächst wird es auf unserer Website einen PayPal-Button geben,
über den ihr auch anonym etwas für unsere Arbeit geben könnt. In jedem Fall ist es uns schon eine
äußerst große Hilfe, wenn ihr weiterhin dranbleibt, unsere Produktionen anschaut und euren
Freunden weitersagt. Ohne euch als treues Publikum funktioniert Walnut Films nicht!
Nochmals ein riesengroßes Dankeschön für alle eure bisherigen Aufrufe, Klicks, Kommentare,
Empfehlungen, Einladungen, Ermutigungen, Spenden, Gebete, Glückwünsche und so manche
tatkräftige Unterstützung beim Drehen!
Viele Grüße!
Michael Seiler
Walnut Films
http://www.walnutfilms.de
http://www.youtube.com/walnutTV
http://www.vimeo.com/walnutfilms
https://www.facebook.com/#!/pages/Walnut-Films
"Der Herr der Ringe" - ein Buch, ein Film, ein Musical?
Schulausflüge müssen nicht langweilig sein! Vor allem dann nicht, wenn es sich um die Abschlussfahrt handelt und diese in eine der interessantesten europäischen Großstädte führt - London. Mir war mehr als bewusst, dass während unseres Aufenthaltes (Ende August/Anfang September 2007) dort das neue "Lord of the Rings"-Musical aufgeführt wird. Im Vorfeld dachte ich mir jedoch, dass die Eintrittskarten schon Monate vorher ausverkauft sind und wir ohnehin keine freie Zeit für so etwas zur Verfügung bekommen würden. Als dann allerdings ein Abend zur eigenständigen "kulturellen Weiterbildung" gewährt wurde, machte ich mich doch zu einem der vielen Ticketshops auf und erstand für den stolzen Preis von 32,80 Pfund (etwa 50 €, kostet normalerweise das Doppelte!) eine Karte.
Da ich bereits schon zuvor zahlreiche unterschiedlichste Kritiken und Berichte über dieses Musical gelesen hatte, wollte ich mir als waschechter Tolkien-Fan doch endlich eine eigene Meinung bilden und begab mich am Abend schließlich ins "Theatre Royal Drury Lane" im Londoner Westend. Meinen Platz fand ich dann dank freundlicher Anweisung auch gleich, ließ mich neben einem älteren und sehr herzlichen englischen Ehepaar nieder und freute mich auf einen unterhaltsamen Abend. Noch vor der eigentlichen Aufführung sprang mir bereits die schon vorhandene Bühnendekoration ins Auge, die in Form sich rankender Holzgewächse bis in den Zuschauerraum "hineinwuchs".
Bereits etliche Minuten vor dem Beginn der eigentlichen Vorstellungen kamen Hobbits auf die Bühne und in den Zuschauerraum und machten ihre Späße mit dem Publikum, versuchten im Saal Fliegen zu fangen und verbreiteten gelassene und fröhliche Auenland-Stimmung, bis sich schließlich der Vorhang unter lautem Getöse hob und das Spektakel begann.
Allerdings möchte ich hier aus Zeit- und Platzgründen nicht den gesamten Ablauf ausführen, sondern nur auf die mir am wichtigsten erscheinenden Aspekte eingehen.
Der Beginn der Geschichte, beinhaltend Bilbo Beutlins Geburtstagsparty und Frodos Aufbruch wurden sehr ausführlich und meiner Meinung nach durchaus passend dargestellt. Die Hobbits und Zwerge sind übrigens auch auf der Bühne tatsächlich kleiner als Menschen und Elben, da diese Stelzen (oder eine Art Schuhe mit besonders hohen Absätzen) tragen. Das aber nur nebenbei. Bis zum Zerfall der Ringgemeinschaft bleibt die Story gut nachvollziehbar und enthält sogar so manches Element, das selbst im Film nicht zu sehen war, wie beispielsweise Frodos erste Begegnung mit den Elben kurz nach seinem Aufbruch in Hobbingen oder Gesang und Tanz im "Tänzelnden Pony". Die tanzenden Elben in Bruchtal, Lothlorien und anderswo sind wirklich ein schöner Anblick und auch musikalisch wurden die unterschiedlichen Völker von Mittelerde meiner Ansicht nach sehr gut dargestellt.
Nach der Trennung der Gefährten läuft die Handlung deutlich schneller ab und wird teilweise radikal gekürzt und unverständlich, was ich persönlich verstehen kann, da es hier ja gilt, einen 1000 Seiten dicken Roman in ein dreistündiges Musical zu fassen. Und länger als drei Stunden kann man selbst in einem Theater kaum sitzen. Bald nach der Trennung ziehen Aragorn, Gimli und Legolas mit König Theoden und der wiedererstandene Gandalf in die Schlacht um Helms Klamm, die als ebenso interessantes wie atemberaubendes Tanz- und Kampfspektakel zwischen Menschen, Elben und recht überzeugend aussehenden Orks auf Federstelzen dargestellt wird. Allerdings wird hier die Flagge von Gondor geschwenkt, warum, ist mir immer noch schleierhaft.
Die Reise von Frodo und Sam, sowie deren Begegnung mit Gollum ist gut gemacht, beinhaltet schöne Lagerfeuerlieder und einen ausgezeichneten Michael Pellerin als Gollum, der zwar etwas anders als im Film aussieht und sich verhält, aber mindestens ebenso gut agiert.
Merry und Pippin treffen sehr bald auf Baumbart, der wie auch die anderen Ents als alter Mann mit sehr langem Bart auf sehr langen Stelzen erscheint und eine etwas Darth-Vader-ähnliche verzerrte Stimme besitzt. Aus diesen Szenen hätte man sicher mehr machen können, leider sind sie hier sehr kurz ausgefallen.
Mit flottem Tempo steuert nun alles auf die letzte Schlacht zu, bei der sich König Theoden als Statthalter von Gondor entpuppt und seinen Sohn Boromir vermisst. Ob mein Englisch zu schlecht war oder was dieser Sinn dieser doch etwas seltsamen Änderung ist, weiß ich bis heute nicht.
Die letzte wirklich eindrucksvolle Szene findet im Inneren des Schicksalsberges statt, in der Frodo und Gollum einen letzten verzweifelten Kampf austragen und der Ring schließlich vernichtet wird. Darauf folgt ein Abschlusssong, in dem die Gefährten wieder zueinander finden und Frodo, Gandalf, Galadriel und Bilbo an den Grauen Anfurten ihren Abschied nehmen und der Vorhang fällt. Applaus.
Das ganz persönliche Urteil des Autors fällt folgendermaßen aus: Musikalisch ist dieses Musical auf jeden Fall als hochwertig einzustufen, bei jedem Ton machte sich bei mir reinstes Mittelerde-Feeling breit, was während des gesamten Stückes andauerte. Bühnenbild und manche Kostüme sind teilweise gewöhnungsbedürftig, aber durchaus ansehlich gestaltet. Die Handlungskürzungen sind durch zeitliche und räumliche Begrenzungen noch tolerierbar, allerdings sind manche unlogischen Stellen und fehlende Zusammenhänge an einigen Stellen etwas schade. Die Darsteller passen allesamt sehr gut in ihre Rollen und überzeugen durch ausgezeichnete Gesangsleistungen.
Ich persönlich kann jedem Tolkien-Fan, der gerne auch für neue Interpretationen dieses Werkes offen ist, dieses Musical nur empfehlen. Allerdings ist es bisher nur in London zu sehen, ob und wann es nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt. Aber die Reise würde sich dafür durchaus lohnen.
Noch einige Zusatzinformationen für ganz Neugierige: Kankra ist interessanterweise eine der überzeugendsten Figuren im ganzen Stück. Als sie auf die Bühne kam, hielten fast alle Zuschauer erschrocken den Atem an und sogar ich kam lange nicht darauf, wie sie "funktioniert". Ihr Körper war an der Bühnendecke aufgehängt und wurde von dort aus geführt, ihre beine jedoch von schwarz verhüllten Schauspielern mittels langer Stangen bewegt, sodass sie richtig "laufen" konnte und beängstigend echt erschien.
Die eigens für dieses Musical konstruierte Drehbühne ist sicher eines der interessantesten Stücke an diesem Spektakel. Sie kann sich nicht nur drehen, sondern auch einzelne Segmente anheben oder absenken, sodass sie die Treppe zum Amon Hen, ein Bett in Bruchtal, helms Klamm oder auch die Schicksalskluft darstellen kann. Dreht sie sich, können die Darsteller "wandern", obwohl sie eigentlich auf der Stelle treten, Berge erklimmen o.ä. Live sehr faszinierend.
Menschen, Elben & Zauberer tragen gefederte Stelzenschuhe, um größer als Hobbits und Zwerge auszusehen.
Galadriel kann fliegen! Sie und viele andere Elben werden in einem zirkusreifen Girlanden-Lianen-Akt während der Lothlorien-Szene "eingeflogen". Das ist sicher etwas gewöhnungsbedürftig, sieht aber eigentlich gar nicht so schlecht aus.
Legolas sieht ein bisschen wie ein indianer aus und Boromir ähnelt außerlich eher Éomer aus der Filmtrilogie und lispelt etwas. Gollum singt und das nicht einmal so übel. Die jeweiligen Ringträger verschwinden sehr überzeugend Wahrscheinlich wird einfach das Licht abgeschaltet und der Darsteller verlässt die Bühne, allerdings passiert das alles derartig schnell, dass es richtig echt aussieht.
Für weitere Informationen:
lotr.com
Artikel auch nachlesbar unter http://www.herr-der-ringe-film.de/v2/de/news/news_20534.php
Starchat mit Weta-Workshop-Chef Richard Taylor
Am 6. Dezember 2007 (letztes Jahr!) veranstaltete die Deutsche Herr-der-Ringe-Film-Fanseite www.herr-der-ringe-film.de einen Starchat mit Richard Taylor, dem Chef und Mitgründer von Weta Workshop, jener neuseeländischen Requisiten- und Effektschmiede, die nicht nur an der "Herr der Ringe"-Trilogie arbeitete, sondern mittlerweile auch an vielen anderen Filmen. Im Rahmen dieses Chats war es auch mir möglich, zwei Fragen an Mr. Taylor zu stellen.
Original-Chat-Transskript:
WALNUTFILMER: Do you think that independent filmmaking has a future and that it is possible to become a good director without studying at filmschool, the DIY-way?
RICHARDTAYLOR: I think that you would find that there are many more directors that started off shooting films in their bedrooms or back gardens than people that have been through Uni to learn these skills. There is great value in attending good courses with inspirational tutors but of course like all things you have to give it a go and get into the thick of the process to really appreciate the challenges and the inspirations that go hand in hand with this ambition.
WALNUTFILMER: Since when do you know P[eter] J[ackson] and what was your first project?
RICHARDTAYLOR: We had heard about Peter, this young guy living with his Mum and Dad making a crazy alien splatter movie. So when he was invited onto the set of a tv commercial that I was workng on I was excited to say hello and we ultimately became firm friends. I think we have been working together now for about 18 or 19 years. But I am not sure but whatever the years there is no doubt that Peter has been the pivotal inspiration in our creative careers.
Deutsche Übersetzung:
WALNUTFILMER: Denken Sie, dass das Independent-Filmemachen eine Zukunft hat und, dass es möglich ist, ein guter Regisseur zu werden, ohne studiert zu haben, also den "Do it yourself"-Weg zu gehen?
RICHARDTAYLOR: Ich glaube, dass du vielmehr Regisseure finden kannst, die damit begannen,in ihrem Zimmer oder Garten Filme zu drehen, als solche, die das studiert haben, um diese Fähigkeiten zu lernen. Es hat großen Wert, gute Kurse mit inspirierenden Tutoren zu belegen, aber natürlich muss man wie bei allen Dingen auch damit anfangen, sich in diesen Prozess einzuarbeiten, um diese Herausforderungen anzunehmen und auch die Inspirationen, die Hand in Hand mit diesen Ambitionen einhergehen.
WALNUTFILMER: Seit wann kennen Sie Peter Jackson und was war Ihr erstes [gemeinsames] Projekt?
RICHARDTAYLOR: Wir hörten von Peter, diesem jungen Mann, der bei seinen Eltern lebt und einen verrückten Alien-Splatter-Film macht. Als er dann an das Set eines Fernseh-Werbespots eingeladen wurde, an dem ich arbeitete, war ich sehr interessiert, ihm "Hallo" zu sagen und wir wurden bald gute Freunde. Ich glaube wir arbeiten mittlerweile seit etwa 18 bis 19 Jahren zusammen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber was auch immer die Jahre anbelangt, es besteht kein Zweifel darüber, dass Peter die größte Inspiration unserer kreativen Karrieren war.

